Aktuelle Meldungen aus dem Science Fiction - Universum


7. September 2020

Deutscher Science Fiction Preis 2021

 

Der Siegerroman des DSFP 2021 steht fest:

 

   "Die Sprache der Blumen" 

           von Sven Haupt

  

Den Preis für die 'Beste Kurzgeschichte' gewinnt

     "Wagners Stimme"    

            von Carsten Schmitt,

erschienen in der Anthologie "Wie künstlich ist Intelligenz"

       beim Verlag Plan 9.

  

Sämtliche Platzierungen sowie die

             offizielle Bekanntmachung auf der

                   DSFP-Homepage finden sich HIER.

 

 



13. Juli 2020

Nominierungen für den DSFP 2021

 

 

 

Am Wochenende wurden die

    Nominierungen für den diesjährigen

 

         Deutschen Science Fiction Preis

 

         bekannt gegeben.

 

 

 

   In der Kategorie "Bester Roman"

         stehen die folgenden 9 Werke

                          auf der Vorschlagsliste:


 

 

In der Kategorie "Beste Kurzgeschichte" gibt es 5 Nominierungen. Hier sind sie: 

Stephan Becher: "Stromsperre" (aus: Rebellion in Sirius City)

T. Elling: "Die letzte Jungfrau" (aus: Nova 29)

Karsten Kruschel: "Angereichert" (aus: Spektrum der Wissenschaft)

Michael Marrak: "Die Sapiens-Integrale" (aus: Wie künstlich ist Intelligenz?)

Carsten Schmitt: "Wagners Stimme" (aus: Wie künstlich ist Intelligenz?)

 


27. Juni 2020

Die Gewinner der Locus Awards 2021 wurden bekanntgegeben. In der Sparte "Bester Science Fiction Roman" siegte

      

 

    "Der Netzwerkeffekt"

     von Martha Wells. 

 

 

Nach dem Nebula Award vor einigen Wochen folgt damit nun also der zweite Streich. Der Roman stellt die fünfte Geschichte innerhalb des Murderbot- bzw. Killerbot - Universums dar. Die ersten vier sind im Original nach und nach in Novellenform erschienen und bereits mit Preisen überhäuft worden. Für die deutsche Übersetzung hatte der Heyne Verlag die vier Storys zusammengefasst und als "Tagebuch eines Killerbots" herausgebracht. "Der Netzwerkeffekt" hat nun Romanlänge, stößt ganz offensichtlich ebenfalls auf Begeisterung und ist erfreulicherweise auch schon auf Deutsch erhältlich.

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

 


Die Locus Awards werden zudem noch in mehreren weiteren Romankategorien vergeben. Im Bereich Fantasy gewann "The City We Became" von N.K. Jemisin (bekannt durch ihre "Broken Earth / Die große Stille" - Trilogie), den Titel in der Sparte Horror sicherte sich Silvia Moreno-Garcia mit "Mexican Gothic" (beide noch nicht übersetzt).

 

Die diesjährigen Locus - Preisträger sämtlicher Kategorien können HIER eingesehen werden.

 

 



17. Juni 2020

Die Gewinner des Kurd-Laßwitz-Preises 2021 stehen fest!

 


Der Seriensieger hat wieder zugeschlagen! Bei den deutschsprachigen Romanen konnte sich zum dritten Mal in Folge und zum insgesamt bereits elften Mal Rekord-Titelträger Andreas Eschbach den Preis sichern.

 

In der Kategorie Bestes Ausländisches Werk gewann mit "Tales from the Loop" einer der sogenannten "Illustrierten Romane" des Schweden Simon Stålenhag, der übrigens auch Grundlage für die gleichnamige Amazon Prime - Serie war.

 

Zur besten Kurzgeschichte wurde "Marslandschaften" von Angela und Karlheinz Steinmüller gekürt (erschienen im Magazin Exodus 41).

 

Eine Gesamtübersicht mit allen Preisträgern findet sich HIER auf der offiziellen KLP-Webseite.

 

 


06. Juni 2020

 

 

Die Gewinner der Nebula Awards 2020 

wurden bekanntgegeben.

 

 

 

 

 

                 Hier ist der Sieger in der

                 Kategorie "Bester Roman":

 

 

 

 

Eine Übersicht über die Gewinner

aller Kategorien findet sich HIER.


 

Bei "Der Netzwerkeffekt" handelt es sich um die insgesamt fünfte Geschichte über den "Killerbot" - einen Sicherheits-Roboter, der menschliche Expeditionen auf fremde Planeten und in unerforschte Gebiete begleitet, um sie dort gegen alle möglichen Gefahren zu verteidigen. Doch nicht nur die unbekannte Fauna und Flora auf neuen Welten können unliebsame Überraschungen bereithalten - auch machthungrige Menschen und konkurrierende Konzerne gilt es im Auge zu behalten.

Das besondere an diesem Killerbot ist nun, dass er sich selbst gehackt hat und seitdem nicht mehr blind an seine Befehle gebunden ist. Um sich das nicht anmerken zu lassen und der dadurch drohenden Verschrottung zu entgehen, führt er seinen "Job" aber weiterhin mehr oder weniger gewissenhaft aus. Nur mit dem Unterschied, dass er eigene Entscheidungen treffen und sich eigene Gedanken machen kann. Letzteres führt dazu, dass er von den seltsamen Menschen, mit denen er zu tun hat, eher gelangweilt ist und anstatt auf sie aufzupassen (oder - je nachdem - zu bekämpfen) viel lieber in Ruhe Serien streamt ...

Das Ergebnis sind actionreiche und humorvolle Geschichten, in denen aus der Sicht einer KI ein leicht distanzierter Blick auf ein zukünftiges Raumfahrtzeitalter sowie auf die Menschheit, ihre bisweilen merkwürdigen Eigenheiten und ihr kapitalistisches System geworfen wird.

 

Die ersten vier "Killerbot" - Storys wurden im Original als einzelne Novellen veröffentlicht, die in der deutschen Übersetzung im 2019 erschienenen Band "Tagebuch eines Killerbots" zusammengefasst sind. "Der Netzwerkeffekt" ist nun die erste Geschichte in Romanlänge, die erfreulicherweise auch bereits auf Deutsch erhältlich ist, erneut übersetzt von Frank Böhmert.

 

 


16. Mai 2021

Neue Rubrik: Moderne Klassiker

 

Bestimmte SF-Werke gelten ganz unbestritten als typische Genre-Klassiker. Doch während bei der Bewertung von Romanen wie "1984" oder "Der Wüstenplanet" wohl weitgehend Einigkeit herrscht, lässt sich bei manch anderen trefflich darüber diskutieren, warum, weshalb oder ob überhaupt ...

Noch schwieriger ist eine Aussage darüber, welche jüngeren Werke wohl in Zukunft als Klassiker gelten werden. Eine kleine Auswahl an Büchern, die in den letzten zwanzig Jahren erschienen und auf dem besten Wege dahin sind - oder zumindest das Zeug dazu haben - findet sich ab sofort in der neuen Rubrik "Moderne Klassiker". Natürlich wie immer streng subjektiv! 

 

>> Hier entlang    

 

 


4. Mai 2021

Romane aus dem Star Wars - Universum

 

Der 4. Mai gilt in Fankreisen traditionell als "Star Wars - Tag". Hintergrund: Im Englischen klingt das Datum "May the 4th" wie der Anfang der berühmten, in den Filmen regelmäßig verwendeten Formulierung "May the Force be with you!", also "Möge die Macht mit dir sein!" Logisch, oder?

Im Laufe ihrer nun schon fast ein halbes Jahrhundert andauernden Geschichte hat die Reihe neben den neun Hauptfilmen auch noch (abgesehen von exzessiven Merchandise-Auswüchsen aller Art) zahlreiche Computerspiele, Film-Spin-Offs und TV-Serien hervorgebracht, in denen etliche Handlungsstränge, Figuren oder Schauplätze abseits der ursprünglichen Reihe beleuchtet werden.

 

Aber nicht nur das: Auch der Buchmarkt wurde und wird mit einer schier unüberschaubaren Menge an Star Wars - Romanen überschwemmt. Sie an dieser Stelle alle aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen, denn wir sprechen dabei mittlerweile tatsächlich schon von dreistelligen Zahlen!

 

Beispielhaft soll deshalb hier nur eine kleine (bis mittelgroße) Auswahl genannt werden - ob das nun die "wichtigsten" Beiträge sind, sei mal dahingestellt und dürfte ohnehin Geschmacksache sein. Aufgeführt sind die offiziellen "Romane zum Film", sowie einige besonders bekannte, aktuelle bzw. hochgelobte Werke, die der Star Wars - Welt noch viele neue Geschichten hinzufügen.

 

 







 

 

Eine vollständige Gesamtübersicht über alle Romane zum Thema findet sich auf der sogenannten Jedipedia - wobei "Übersicht" in diesem Fall relativ ist, denn übersichtlich ist da schon lange nichts mehr ...

 

Wer also einfach nicht genug von diesem Universum bekommen kann und nicht jahrelang auf die nächste Verfilmung warten möchte, hat reichlich Möglichkeiten, sich mit Lesestoff zu versorgen. Und ein Ende ist nicht in Sicht.

 

 


30. März 2021

Kurd - Laßwitz - Preis 2021: Die Nominierungen

 

Heute wurden die Nominierungen für den diesjährigen KLP bekanntgegeben. Der Preis wird in insgesamt acht Kategorien vergeben, die Bekanntgabe der Gewinner ist für Ende Mai angekündigt. Hier sind die Nominierten in den beiden Romankategorien:

 

 

Bester deutschsprachiger SF-Roman

Zoë Beck: Paradise City

Gabriele Behrend: Salzgras & Lavendel

Christoph Dittert: Fallender Stern 

Andreas Eschbach: Eines Menschen Flügel

Tom Hillenbrand: Qube (Hologrammatica 2)

Sameena Jehanzeb: Was Preema nicht weiß

Marc-Uwe Kling: Qualityland 2.0

Heribert Kurth: Unter den Sternen von Tha

Michael Marrak: Anima ex Machina

Uwe Post: E-Tot  

 

Bestes ausländisches Werk zur SF

Basma Abdel Aziz: Das Tor

Boashu: Großes steht bevor (aus: Zerbrochene Sterne)

Stephen Baxter: Artefakt (Sternenpforte 1)

Augustina Bazterrica: Wie die Schweine

James Corey: Tiamats Zorn (Expanse 8)

William Gibson: Agency (Jackpot 2)

Zack Jordan: Last Human - Allein gegen die Galaxis

John Marrs: The Passengers - Du entscheidest über Leben und Tod

Christopher Paolini: Infinitum - Die Ewigkeit der Sterne

Samanta Schweblin: Hundert Augen 

Simon Stålenhag: Tales From The Loop

Dennis E. Taylor: Die Singularitätsfalle

Jodi Taylor: Doktor Maxwells chaotischer Zeitkompass (St. Mary's 2)

Tade Thompson: Rosewater (Wormwood 1) 

David Wellington: Die letzte Astronautin

 

 

Bei den Kurzgeschichten ist die Anthologie "Unsere Freunde von Epsilon Eridani" sage und schreibe vier Mal vertreten! Das freut dann zugegebenermaßen auch den Mitherausgeber ...

 

 

Alle Nominierungen in sämtlichen Kategorien sind auf der KLP-Website nachzulesen.

 

 


20. März 2021

Indiebookday 2021

 

Seit 2013 wird am 20. März eines jeden Jahres der sogenannte "Indiebookday" begangen. An diesem Tag sollen all jene besonders geehrt, hervorgehoben und unterstützt werden, die unabhängig von weltumspannenden Großkonzernen, millionenschweren Marketingmaschinerien, undurchsichtigen CEO-Vorgaben und ineffektiven Reporting-Orgien einfach nur eins im Sinn haben: Bücher zu machen!

 

Und auf wen trifft das zu? Auf Kleinverlage, die trotz mancher wirtschaftlicher Zwänge in erster Linie solche Bücher herausgeben, die ihnen besonders am Herzen liegen. Oder auf Autorinnen und Autoren, die ihre Werke auf eigene Kosten und Risiken lektorieren lassen, liebevoll gestalten und sie dann im Selbstverlag veröffentlichen.

 

Weitere Informationen zur Indiebookday - Initiative finden sich HIER.

 

 

Zur Feier des Tages soll an dieser Stelle auf jene Bücher von solchen Kleinverlagen oder Selfpublishern hingewiesen werden, die bisher auf sf-Lit besprochen wurden.

Und eines ist sicher: Weitere werden folgen.

 


8. März 2021

 

 

Der 8. März ist der

 

Internationale Weltfrauentag.

 

Grund genug, eine kleine Auswahl an dringend empfehlenswerten Science-Fiction-Romanen zu präsentieren.

 

Kaufet und leset! Es lohnt sich.



12. Februar 2021

Roboter

Als scheinbar nützliche Haushaltshilfen schleichen sie sich bei uns ein, gewinnen unser Vertrauen, übernehmen unsere Aufgaben. Doch Vorsicht! Heimlich arbeiten sie bereits daran, sich endgültig zu vernetzen, die Herrschaft an sich zu reißen und uns alle zu vernichten. Wer mehr darüber wissen möchte, sollte diese Bücher lesen. Allerdings ... in einem davon ist bereits alles zu spät. Und auch in den anderen beiden sieht es nicht gut aus. Jetzt noch rechtzeitig informieren!