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11. Februar 2020

Zum 100. Geburtstag von Daniel F. Galouye

 

Heute wäre der US-amerikanische Autor Daniel F. Galouye hundert Jahre alt geworden. Bedauerlicherweise verstarb er einst bereits im Alter von 56 Jahren, dementsprechend ist seine literarische Hinterlassenschaft recht übersichtlich: neben einer Reihe von Kurzgeschichten und Novellen schrieb er insgesamt fünf Romane.

Sein Debüt "Das dunkle Universum"  (Originaltitel: "Dark Universe") über eine in vollkommener Dunkelheit lebende post-atomare Zivilisation erschien 1961 und war sogleich für den Hugo Award nominiert. Auch das zwei Jahre später veröffentlichte Buch "Die gefangene Erde" (OT: "Lords of the Psychon") spielt in einer verwüsteten Welt - diesmal allerdings war eine Alieninvasion Schuld daran. 1964 folgte dann der Roman "Simulacron-3", der durch die beiden Verfilmungen "Welt am Draht" von Rainer Werner Fassbinder (1973) sowie "The 13th Floor" (1999) zu seinem wohl bekanntesten Werk avancierte und Themen späterer SF-Meilensteine wie beispielsweise "Matrix" bereits vorwegnahm.

In "Weltraumschiff Nina meldet" (OT: "A Scourge of Screamers") aus dem Jahr 1966 spielen erneut sowohl Aliens als auch atomare Zerstörung eine Rolle - aber letztlich ist dann doch vieles anders als es zunächst scheint ...

Galouyes letzte Romanveröffentlichung "Der unendliche Mann" (OT: "The Infinite Man") von 1973 entstand aus Motiven zweier bereits in den 50er Jahren veröffentlichten Storys: "Tonight the Sky Will Fall" und "The Day the Sun Died". Letztere war übrigens unter dem Titel "Als die Sonne starb" bereits 1965 schon einmal als einzelne Novelle in deutscher Übersetzung veröffentlicht worden.

 

Sowohl die meisten der hier genannten Romane als auch die diversen zu seiner Zeit herausgegebenen Kurzgeschichtenbände sind leider nicht mehr auf deutsch verfügbar - lediglich seine beiden bekanntesten Werke "Dunkles Universum / Dark Universe" und "Simulacron-3" wurden in jüngster Vergangenheit von aufmerksamen Kleinverlagen neu aufgelegt und sind somit wieder erhältlich. Für alles andere ist mit etwas Geduld sicher noch der eine oder andere antiquarische Fang möglich.

 

Im Jahr 2007 wurde Daniel F. Galouye der "Cordwainer Smith Rediscovery Award" zuerkannt - eine Auszeichnung, die an einflussreiche, aber zu Unrecht in Vergessenheit geratene SF-Autoren erinnern soll. Eine wohlverdiente Anerkennung für den seit heute Hundertjährigen.

 


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