Juli 2018


Kurzgeschichte des Monats


"PET"

(2017)

von Melanie Vogltanz

  

 

 

 

 

gelesen in:  


Nadine Muriel, Stefan Cernohuby (Hrsg.)

Das Dimensionstor

 

19 Erzählungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Amrûn

296 Seiten

TB - Ausgabe 2017



In vielen SF-Geschichten spielen geheimnisvolle Artefakte eine wichtige Rolle. In den meisten Fällen geht es dabei um fremdartige Gegenstände oder mysteriöse Ruinen, die von untergegangenen außerirdischen Zivilisationen stammen und deren Bedeutung unbekannt ist.

Auch die Erzählung "PET" der österreichischen Autorin Melanie Vogltanz dreht sich um ein solches Überbleibsel aus einer untergegangenen Welt. Hier handelt es sich allerdings keinesfalls um Alientechnologie, sondern um ein uns wohlvertrautes, durch und durch irdisches Produkt. Was ein solches jedoch auslösen kann, wenn es an ahnungslose Finder oder in falsche Hände gerät ... nun, genau davon erzählt diese Geschichte. 

Sie erschien im Jahr 2017 in dem Sammelband "Das Dimensionstor". Für diese Anthologie wurde ein gemeinsamer äußerer Handlungsrahmen vorgegeben, vor dessen Hintergrund die beteiligten Autoren ihre Geschichten spielen lassen. Dennoch kann "PET" auch problemlos für sich alleine stehen, allerdings erlangt die Story durch Kenntnis eben jenes Hintergrundes noch einen zusätzlichen Reiz.

 

Fazit: Der Schmetterlingseffekt - kleine Ursache, große Wirkung. Vor allem aber: eine tolle Geschichte!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Melanie Vogltanz: PET