Letzte Meldung:


06. Juni 2020

 

 

Die Gewinner der Nebula Awards 2020 

wurden bekanntgegeben.

 

 

 

 

 

                 Hier ist der Sieger in der

                 Kategorie "Bester Roman":

 

 

 

 

Eine Übersicht über die Gewinner

aller Kategorien findet sich HIER.


 

Bei "Der Netzwerkeffekt" handelt es sich um die insgesamt fünfte Geschichte über den "Killerbot" - einen Sicherheits-Roboter, der menschliche Expeditionen auf fremde Planeten und in unerforschte Gebiete begleitet, um sie dort gegen alle möglichen Gefahren zu verteidigen. Doch nicht nur die unbekannte Fauna und Flora auf neuen Welten können unliebsame Überraschungen bereithalten - auch machthungrige Menschen und konkurrierende Konzerne gilt es im Auge zu behalten.

Das besondere an diesem Killerbot ist nun, dass er sich selbst gehackt hat und seitdem nicht mehr blind an seine Befehle gebunden ist. Um sich das nicht anmerken zu lassen und der dadurch drohenden Verschrottung zu entgehen, führt er seinen "Job" aber weiterhin mehr oder weniger gewissenhaft aus. Nur mit dem Unterschied, dass er eigene Entscheidungen treffen und sich eigene Gedanken machen kann. Letzteres führt dazu, dass er von den seltsamen Menschen, mit denen er zu tun hat, eher gelangweilt ist und anstatt auf sie aufzupassen (oder - je nachdem - zu bekämpfen) viel lieber in Ruhe Serien streamt ...

Das Ergebnis sind actionreiche und humorvolle Geschichten, in denen aus der Sicht einer KI ein leicht distanzierter Blick auf ein zukünftiges Raumfahrtzeitalter sowie auf die Menschheit, ihre bisweilen merkwürdigen Eigenheiten und ihr kapitalistisches System geworfen wird.

 

Die ersten vier "Killerbot" - Storys wurden im Original als einzelne Novellen veröffentlicht, die in der deutschen Übersetzung im 2019 erschienenen Band "Tagebuch eines Killerbots" zusammengefasst sind. "Der Netzwerkeffekt" ist nun die erste Geschichte in Romanlänge, die erfreulicherweise auch bereits auf Deutsch erhältlich ist, erneut übersetzt von Frank Böhmert.